arm und reich

 

 

 

Vom Fischer und keiner Frau

Ein modernes Mysterienspiel. Im Gegensatz zum Märchen weist es nicht der Frau die Schuld zu, dass das Klima aufgrund von Gier immer extremer wird. Personen: der Fisch, der Arme und der Reiche. Der Fisch setzt den Protagonisten Worte vor, die beide sehr unterschiedlich als Werte interpretieren und deshalb völlig verschiedene Wege einschlagen. Am Ende dann eine große Überraschung!

Das geistige Klima

In Zeiten des Klimawandels ist ein Märchen, das immer extremeres Wetter thematisiert, hochaktuell. Welches geistige Klima liegt dem zugrunde? Das Märchen gibt darauf Antwort: unersättliche Gier verändert das Klima dramatisch. Kapitalismus, Globalisierung und Digitalisierung mögen ihre Vorteile haben, doch es gibt Schattenseiten.

“Arm und Reich” beschäftigt sich mit der Entwicklung des geistigen Klimas von heute und greift dabei weit in die Menschheitsgeschichte zurück. Etwa seit der Bronzezeit werden Menschen von einem Mangelbewusstsein beherrscht, das sie auch in der Fülle des Lebens nicht zufrieden macht: nie ist es genug, nie reicht es. Sie lassen sich immer wieder auf etwas heiß machen, um darauf hinzufiebern. Eine aufgeheizte, überhitzte Atmosphäre.

Es hängt vom eigenen Bewusstsein ab, ob etwas als Mangel oder als Fülle empfunden wird. Das eigene Bewusstsein ist vielleicht der einzige Bereich, den ein Mensch wirklich beeinflussen kann. Das geistige Klima lässt sich ändern. Vielleicht ist auch ein innerer Klimawandel ein Beitrag zum Klimaschutz.

Nächste Aufführungen:

13.05.20 St. Gallen, DenkBar, 18.00 Uhr
26.07.20 Konstanz, Thingolthalle, 18.00 Uhr

Presse:

“Gesellschaftskritik, die Herz und Verstand trifft.” (Südkurier Stockach 2019)

Arm und Reich ist ein politisches Stück mit offenem Ende: Menschen haben die Wahl, wie sie leben wollen.” (Fuldaer Zeitung 2019)