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In den Theaterstücken treffen zwei Grundhaltungen aufeinander:

Der Protagonist steht für ein zyklisches Weltbild. Er lernt, sich im Kreislauf der Natur zu bewegen, Werden und Vergehen geschehen zu lassen und sich auf innere Werte zu besinnen. Ihm geht es um Liebe: ein Ja zum Leben.

Der Antagonist steht für ein lineares Weltbild. Er will die Natur verbessern und beherrschen. Dabei entwickelt er sich immer mehr zum Technokraten, der äußeren Werten folgt. Ihm geht es um Macht: ein Nein zum Leben.

Diese zwei Geisteshaltungen gibt es nicht nur individuell. Es sind Gesellschaftsformen. Seit etwa 5000 Jahren leben die meisten Menschen in der Welt des Antagonisten. Es sind hierarchische Strukturen, die als Patriarchat bezeichnet werden können.

Archäologische Funde lassen darauf schließen, dass das Leben in den vielen Jahrtausenden davor ganz anders war: weder hierarchisch noch kriegerisch, sondern gemeinschaftlich. Wir sind die Protagonisten: auch diese Richtung ist möglich!