arm und reich

Das neueste Projekt! Uraufführung: 09. und 14. 12. 2018 im K9 Konstanz.

Eine Adaption des Märchens „Vom Fischer und seiner Frau“. Es geht um die Frage, was innerer Reichtum bzw. innere Armut ist. Ausgehend vom Konzept des „Armen Theaters“ wird die Kraft des „weniger ist mehr“ herausgearbeitet.

Personen: der Fisch, der Arme und der Reiche. Der Fisch setzt den zwei Protagonisten Worte vor, die beide sehr unterschiedlich als Werte interpretieren und deshalb völlig verschiedene Wege einschlagen. Das Stück zeichnet menschheitliche Entwicklungen von der Bronzezeit bis heute nach und hat ein sehr überraschendes Ende!

Das Projekt wird durch die Stadt Konstanz gefördert.

 

 

 

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die blumen des bösen?

Rotkäppchen pflückt Blumen und geht eigene Wege. Doch dann wird es von Schuldgefühlen aufgefressen , die sich als Großmutter verkleiden. Eine Parabel auf innere Dogmen, die das Leben schwer machen. Und der Jäger?

Trailer:

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https://youtube.com/watch?v=TDSZW9d0nPU

 

Kühne Assoziationen, Wortspiele und Gedankensprünge. Der Performer ist mal ein komischer, mal Gänsehaut erzeugender Sprachkünstler, der in keine Schublade passt.”  (Fuldaer Zeitung 2016)

“Man hätte eine Stecknadel fallen hören. Mucksmäuschenstill lauscht das Publikum Simon Weilands Reflexionen zum Märchenklassiker. Allein die Intensität, mit der Simon Weiland in blitzschnellem Wechsel das brave Rotkäppchen, den bösen Wolf oder den ewig prüfenden Gott mimt, hält die Gäste in Atem. Intensiv und irritierend.” (Südkurier 2013)

Auszug:

Der Kardinalfehler

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friss, vogel, oder stirb!

Hänsel will nicht aus dem Hotel Mama in die Eigenständigkeit vertrieben werden. Er wird im goldenen Käfig gefüttert – von einer Hexe! Eine Parabel auf Mechanismen der Bevormundung im Informationszeitalter. Und Gretel?

Trailer:

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https://youtube.com/watch?v=glHcoNgw24U

 

“Weiland nimmt die Vielschichtigkeit der Märchen auf und verdeutlicht an ihnen die Komplexität des Lebens und des Todes: ‘Auch wer die Weisheit mit Löffeln gefressen hat, wird einst den Löffel abgeben’.” (GNZ 2016)

Auszug:

Das Schlaraffenland

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wo viel licht ist…

Was ist ein Froschkönig? Der Frosch ist des Königs Schatten. Dieser kann seine dunkle Seite verdrängen, solange seine Tochter sich für ihn beherrscht. Doch dann knallt es. Eine Parabel auf den  Machbarkeitswahn der Moderne.

Trailer:

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https://youtube.com/watch?v=qmqNN3xwzdc

Auszug:

Der Frosch

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ein starkes stück

Warum kommt es im Leben immer wieder zu Dramen und Szenen? Sind es Vorstellungen, die Theater machen? Sind Bretter, die die Welt bedeuten, ein Brett vorm Kopf?

In dieser Parabel auf den menschlichen Geist versucht ein Regisseur, einen Schauspieler in eine Rolle zu zwängen. Doch diesem gelingt es, sich von den Vorstellungen zu lösen.

Trailer:

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https://youtube.com/watch?v=6DK8fOHFBWg

 

“Weiland ist ein Goldschmied der Worte.” (Weltexpresso 2017)

“Eine Reise ins Land der Träume mit Rückgriffen auf Wortspiele als Naturphänome.” (GNZ 2017)

„Anhand der Kain-und-Abel-Geschichte reflektiert Simon Weiland auf der Bühne über die Befindlichkeit des modernen Menschen.“ (Südkurier 2016)

Auszug:

Der Regisseur

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diesseits / jenseits

Ein Reigen sehr persönlicher Songs und Szenen, die nicht zu den Theaterstücken gehören: Lieder über das Leben, über den Tod und die Grenze dazwischen. Wortwitz, tiefe Gefühle und mitunter sehr ungewöhnliche Gitarrenklänge. Eine Liebeserklärung ans Diesseits.

Auszug:

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https://www.youtube.com/watch?v=uQxM_q4_sHk

bird

leave paradise

Die Stücke die blumen des bösen? / friss, vogel, oder stirb! / wo viel licht ist… ergeben zusammen die Trilogie leave paradise, die öfter auch als Gesamtprojekt aufgeführt wird. 

Am Anfang des Projekts standen Träume und Imaginationen, die bis ins Jahr 1995 zurückreichen. Besondere Highlights:

März 2000: Urfassung im K9 Konstanz.
November 2013: Überarbeitete Fassung im Stadttheater Konstanz
24.05.2014: Alle drei Teile an einem Tag im Stadttheater Konstanz (in Anlehnung an die Aufführungspraxis antiken Theaters).
Frühjahr 2016: Aufführung der Trilogie bei den Lindauer Psychotherapiewochen.
Herbst 2016: Aufführung der Trilogie im Brüder Grimm-Haus Steinau.
Frühjahr 2017: Aufführung der Trilogie im Rahmen des Jubiläums “600 Jahre Konstanzer Konzil 2014 – 2018” (in Gedenken an den Gelehrten Hieronymus von Prag, der 1416 als “Ketzer” hingerichtet wurde).
2016 erschien eine Hörspielfassung von leave paradise in einer 3-CD-Box.

“In seinen großen Momenten entfaltet “Leave Paradise” eine ungeheure Wucht. Wörter werden in all ihren Bedeutungen gedreht und gewendet und so tun sich immer neue überraschende Verbindungen auf.” (Südkurier 2017)

„Es ist ein ungeheurer assoziativer Parforceritt, mit dem Weiland sein gebanntes Publikum durch das Märchen treibt. Ohne sein Stück zu überfrachten, stellt er mit großer Leichtigkeit, doch ohne Klamauk und Mätzchen gesellschafts- und religionskritische Bezüge her.“ (Fuldaer Zeitung 2016)

“Die treffsicheren Wortsalven geben dennoch oft Anlass zum Lachen, weil sie eben so überraschend treffsicher sind.” (GNZ 2016)

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welttheater

welttheater war ursprünglich eine Performancetrilogie, die sich im Laufe der Jahre weiter entwickelt hat. Mittlerweile sind die Teile 1 und 2 in ein starkes stück zusammengefasst und Teil 3 hat sich in den Liederabend diesseits / jenseits verwandelt. Im Moment werden die Stücke auch nicht unter dem Namen welttheater gespielt. Vielleicht wird das Projekt eines Tages wieder als welttheater in drei Teilen zurückkehren. Bisher einzige Aufführung des Gesamtprojektes: Frühjahr 2016 im K9 Konstanz.

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