Konzept

Armes Theater

Bewusster Verzicht: Keine Technik, keine Kulisse, kaum Requisiten. Darauf zu setzen, was allein der menschliche Körper vermag, bringt Freiheit: die Konzentration aufs Wesentliche. Reduktion ist eine Kraft mit gesellschaftspolitischer Dimension: weniger ist mehr!

Assoziatives Theater

Sprache ist vielschichtig. Wird mit mehrdeutigen Wörtern oder Redewendungen gespielt, kommt es zu Verknüpfungen, die neue Perspektiven schaffen. Es entsteht Assoziatives Theater. Eine kreative Technik, die wir aus unseren Träumen kennen – meist ohne es zu wissen. Träume benutzen häufig Assoziationsketten und Wortspiele, um Bilder und Handlungen zu kreieren: ein Naturphänomen. Das Publikum mit dieser schöpferischen Kraft in Kontakt bringen…

Antikes Theater

Musiktheater, das auf einem antiken Konzept beruht: im 6. Jh. v. Chr. löste Thespis aus Athen einen Schauspieler / Musiker aus dem Chor. Dieser spielte dann alle Rollen und war auch Autor und Regisseur: die Geburt des Theaters! Durch die Bühnenpositionen Mitte, rechts und links wird die Urform “Chor, Protagonist und Antagonist” neu interpretiert.

Träume

Träume.
Inneres Theater.
Regie führt die Natur.
Wie wird das inszeniert?

Wer betritt nachts die Bühne?
Antagonist ist ein Komplex,
der Probleme macht:
Plakatives Drama.

Demgegenüber der Protagonist.
Lässt er sich verschlingen
oder lernt er,
Probleme zu lösen?

Wie das Drama weitergeht,
liegt in seiner Hand.

Und der Chor erzählt,
während die Träumenden schauen.
Das Publikum dieses Theaters:
irgendwann wacht es auf.
Was hat es gesehen?

Es ist ein Paradox:
Träume rütteln wach.

Hier ein sehr schöner Artikel in SeeMoZ zur Konzeption meines Theaters: https://www.seemoz.de/kultur/theater-und-film-sie-leben-noch/


Hier ein Essay zum Thema „Sprache – Träume – Poesie“.