Theater – Traum – Sprache – Märchen

Kosmos heißt Ordnung. Träume erscheinen chaotisch. Doch gibt es Muster, die darauf schließen lassen, dass Träume sehr wohl strukturiert sind. Sie haben eine innere Ordnung: der Kosmos der Träume.

Der rote Faden in unseren Träumen wird durch neuronale Verbindungen zu einem Netz geknüpft. Träume erzählen Geschichten und arbeiten mit Assoziationen, um Bilder dafür zu finden. Sprache eignet sich für solche Verknüpfungen besonders gut. Deshalb spielen Träume mit oft Worten. Die Handlungsstränge meines Theaters arbeiten mit der gleichen kreativen Technik.

Träume greifen auch auf Allgemeingut zurück, um Geschichten zu entwickeln. Meine Performances gehen ähnlich vor. Auf der Bühne werden bekannte Märchen neu erzählt. Die traumähnlichen Wortspiele und Assoziationen verknüpfen die alten Stoffe mit aktuellen Themen und tauchen beide in ein neues Licht.

Noch etwas kennen wir aus unseren Träumen. Als Träumende sind wir allein. Doch im Traum nehmen wir vielerlei Gestalten an. In den Theaterstücken auf dieser Website spiele ich als ein einzelner Schauspieler verschiedene Figuren . Ein Traumgeschehen wird abgebildet.